„Du spielst jeden Tag mit dem Licht des Universums.”
Pablo Neruda

Wo soll man anfangen…
Vielleicht mit den kalten Januartagen in den Neunzigern, als wir uns fluchend zu nachtschlafender Zeit am frühen Sonntagmorgen aus dem Bett gequält haben, um zu diesen alljährlichen Luxemburg-Liebknecht Demos zu gehen. Nicht, dass Luxemburg es nicht wert gewesen wäre, sich selbst in den Arsch zu treten, aber die Demos wurden von den gleichen unsäglichen K-Gruppen dominiert, die auch heutzutage unter anderem Label aber mit den immer noch gleichen hohlen Parolen aufmarschieren und mit denen man sowohl damals wie auch heute nichts, aber auch gar nichts teilt. Aber wir sind damals trotzdem mit vielen Genoss*innen aus der autonomen Bewegung aus einem einzigen Grund auf der Frankfurter Allee aufgetaucht: Weil es so sicher wie das Amen in der Kirche war, dass die Bullen mit diversen Hundertschaften den Block ‘der Kurden’ massiv angreifen würden. Also galt es Haltung und Solidarität zu zeigen, trotz aller Kritikpunkten an der PKK, die im Kern die gleichen geblieben sind, auch wenn heutzutage die PKK in anderen Gewändern auftritt, wie auch die K-Sekten heutzutage andere Namen tragen.
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